Pressemeldungen
Was im Notfall zu tun ist
Erste-Hilfe-Auffrischung und simulierter Ernstfall beim DRK-SommerfestOttersberg - Die meisten Menschen haben irgendwann mal einen Erste-Hilfe-Kursus absolviert. Das ist in der Regel lange her, ohne dass die Kenntnisse wieder aufgefrischt wurden. Ein Besuch beim Sommerfest des Deutschen Roten Kreuzes in Ottersberg kam da am Samstag gerade recht. Gästen des Sommerfestes beim DRK-Ortsverein Ottersberg führte die SEG vor, wie es bei einem Notfall zugeht.
Gästen des Sommerfestes beim DRK-Ortsverein Ottersberg führte die SEG vor, wie es bei einem Notfall zugeht. Foto: Keppler
Eine Szene mit Freiwilligen war schnell nachgestellt: Drei Männer simulierten eine gemütliche Runde, in der einer plötzlich zusammensackte. Sie legten ihn auf den Boden, einer sprach beruhigend mit ihm, während der andere den Rettungswagen rief. Mit Blaulicht und Sirene fuhr die SEG vor und übernahm den „Kranken“ von den Ersthelfern. Ruhig, aber zügig wurde er von den versierten Sanitätern untersucht. Vorsorglich wurde einen Venenzugang gelegt und der Defibrillator in Stellung gebracht.
Markus Asendorf, Ansprechpartner für Sanitätsdienste der SEG, moderierte diese Szenerie für das Publikum und erklärte die Vorgehensweise der Sanitäter.
Nach diesem simulierten Ernstfall standen Besichtigungen der Einsatzfahrzeuge einschließlich des DLRG-Bootes an. „Wir ermuntern unsere Gäste, auch mal in so einem Einsatzfahrzeug Platz nehmen. Das baut Berührungsängste ab“, erklärte DRK-Ausbilderin Carola Asendorf, während sie und ihre Mitstreiter mit Lostöpfen für die Tombola die Runde machten. Hier gab es ebenso attraktive Sachpreise zu gewinnen wie beim Sommerquiz.
Wie Carola Asendorf informierte, soll das Sommerfest zu einer alljährlichen festen Einrichtung werden, um das Ottersberger DRK auch außerhalb von Notfällen in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. · kr
© Kreiszeitung
Blöthe leitet Blutspende
DRK Ottersberg: Vorsitzender Rüdiger Schütz wiedergewählt - Von Vera Mertins Ottersberg. Neuerungen gibt es beim örtlichen Deutschen Roten Kreuz, Ortsverband Ottersberg. Anke Freymuth, die 15 Jahre den Blutspendedienst geleitet hat, war es ein Anliegen, das Amt in jüngere Hände zu legen. So wird künftig Ingeborg Blöthe die Blutspendetermine in Ottersberg führen. Sie gehört dem DRK seit 1987 an und das sehr engagiert. Dafür sprechen auch die Ausbildungen, die sie absolviert hat. Sie ist Rettungshelferin und Seniorenbegleiterin. Ingeborg Blöthe wurde von der Versammlung, die sich im DRK-Heim eingefunden hatte um Jahresrückblick zu halten, einstimmig gewählt.
Foto: Mertins
Engagiert im Dienst für den Nächsten war auch die Bereitschafts- und Schnell-Einsatz-Gruppe, kurz SEG. Die 61 Helfer leisteten 966 Dienste mit 6.242,5 Stunden, die sich aufteilen in Dienstabende, SEG-Einsätze, Sanitätsdienste, Aus- und Fortbildung, Unterstützung des Jugend-Rotkreuz, Pflege, Blutspenden, Sitzungen und anderes mehr. Markus Asendorf, von der SEG-Leitung informierte zudem, dass es 51 Einsätze zur Unterstützung des regulären Rettungsdienses gegeben habe.
"Hier im DRK Ottersberg wird die Fahne des Ehrenamtes hochgehalten“, attestierte der Kreisverbandsvorsitzende Werner Jahn. "Die Bereitschaft Ottersberg ist eine der stärksten im ganzen Kreisverband und das ungebrochen über viele Jahre.“ Der Ortsverband könne stolz darauf sein, auf so viel Helferpotenzial zurückgreifen zu können. "Bezüglich des Katastrophenschutzes müssen die Zahlen überarbeitet werden“, forderte Jahn. Bei der gemeldeten Zahl der Helfer seien doch viele Karteileichen dabei. Für den Katastrophenschutz sei es aber wichtig, dass viele Helfer jederzeit verfügbar sind. Entsprechend soll es im DRK Ottersberg ein intern abgestimmtes Konzept geben, dass dann dem Landkreis vorgelegt wird.
Der Vorsitzende Rüdiger Schütz sicherte das zu. Im übrigen stand auch sein Posten zur Neu- oder Wiederwahl. Als nicht zufriedenstellend bezeichnete der Ehrenvorsitzende Heinz-Ludwig Rebentisch die Arbeit des Vorstandes. Er traf diese Aussage ganz sachlich und erklärte, dass der Besuchsdienst, der seiner Obhut unterliegt, künftig nicht mehr über das DRK Ottersberg laufen werde, sondern über den Landkreis Verden. Noch vor der Wahl verließ er dann die Versammlung.
"Ich würde mich zur Wiederwahl stellen, wenn sich die Mitglieder damit einverstanden erklären, dass ich nicht mehr Zeit als bisher in den Dienst der guten Sache stellen kann“, machte Schütz deutlich. Der Vorsitzende sei beruflich als Zahnarzt sehr eingespannt und wohnt mit seiner Familie nicht in Ottersberg, sondern im Landkreis Rotenburg. Darin sah die Versammlung aber kein Problem. Sie stand wie eine Mannschaft hinter ihrem Vorsitzenden, und befürwortete ausdrücklich die Wiederwahl. Schütz avisierte, dass es auch künftig Veranstaltungen für Senioren geben werde, auch wenn der Besuchsdienst ausgegliedert wird. Zum neuen Schatzmeister wurde Stefan Grund gewählt.
Als Fan des DRK Ottersberg outete sich Ortsbürgermeister Klaus Rebentisch. "Ihr habt viel mehr Menschen verdient, die Danke sagen“, meinte er. "Ihr macht einen tollen Job.“
© Rotenburger Rundschau GmbH & Co. KG
Helfen ist kinderleicht!
Ferienspaßprogramm beim DRK Ottersberg
Am Dienstag den 13 Juli 2010 kamen 18 Jungen und Mädchen (ca. 8-11 Jahre) in das Ottersberger DRK Heim um beim dortigen Ferienspaßprogramm teilzunehmen.
Gruppenfoto
Die Kinder konnten in kleinen Gruppen mehrere Stationen durchlaufen, an denen sie die unterschiedlichsten Dinge aus der Ersten Hilfe lernten. Wie verhalte ich mich, wenn eine andere Person in Not gerät? Welche wichtigen Informationen muss ich sagen, wenn ich in einem Notfall die Notrufnummer 112 wähle? Auch die stabile Seitenlage, die einer bewusstlosen Person unter Umständen das Leben retten kann, haben die kleinen Helden gelernt.
Beim Verbände Lernen verwandelten sich die Kleinen trotz merklich sommerlicher Wärme in kleine Mumien. Nachdem ein Mitglied des Ottersberger JRK (Jugendrotkreuz) zuerst die unterschiedlichen Verbände zeigte, konnten die Kinder sie dann an einander ausprobieren. Nun sind sie topfit darin und können problemlos Kopf-, Arm-, Bein-, Knie- und Ellbogenverbände anlegen.
Pia in Dienstkleidung der
SEG
Das Highlight war für viele der Krankenwagen, den die Bereitschaft des DRK Ottersberg vor dem Heim bereitgestellt hatte
und zeigte. Die Kleinen erkundeten ihn aufgeregt und interessiert. Normalerweise sieht man ein solches Auto ja meist
mit Blaulicht und Alarm an einem vorbeifahren - am Dienstag hatten die Kinder die Möglichkeit eventuelle Berührungsängste
zu verlieren und sich in Ruhe das Material und die medizinischen Geräte des Krankenwagens anzuschauen.
Thomas Albers (Ansprechpartner für das JRK im DRK Ortsverein Ottersberg) freute sich über die rege Teilnahme und
die aufgeschlossenen Kinder. Schön war auch, dass einige Kinder bereits erste Erfahrungen und Kenntnisse im Bereich
der Ersten Hilfe hatten. Das zeigt, dass sie Freude und Interesse an dem Thema haben. Thomas Albers betont auch
„Helfen ist kinderleicht“ und gab den Kindern mit auf den Weg, sie sollen keine Angst davor haben anderen in Not zu
helfen- sie seien jetzt auch kleine Retter.
Neben dem Ferienspaßprogramm bietet das DRK Ottersberg auch außerhalb der Schulferien ein Programm für Kinder.
Das Ottersberger JRK trifft sich nach den Schulferien einmal pro Woche, beschäftigt sich mit der Ersten Hilfe
und macht weitere Unternehmungen mit den Kindern.
Interessierte können sich unter www.drk-ottersberg.de über
die Termine informieren und unter 04205-779833 Kontakt mit Thomas Albers aufnehmen.
Der DRK Ortsverein Ottersberg freut sich auf weitere interessierte und motivierte kleine Retter!
Achimer Kreisblatt, 04.06.2010
8705 Stunden im Dienst
DRK zog Bilanz 2009 / Kampfabstimmung
Ottersberg (woe). Bei der Wahl eines neuen Schatzmeisters kam es in der Jahreshauptversammlung des DRK-Ortsvereines Ottersberg am Mittwochabend im DRK-Heim überraschend zu einer Kampfabstimmung. Für die ausscheidende Schatzmeisterin Janine Schaubitzer hatte der Vorstand um den Vorsitzenden Rüdiger Schütz als Nachfolger Nozar Boldajipour vorgeschlagen. Die DRK-Bereitschaft benannte mit Stefan Grund jedoch unvorhergesehen einen Gegenkandidaten. "Atmosphärische Spannungen" zwischen Bereitschaft und Vorstand waren spürbar. In der Kampfabstimmung setzte sich Vorstandskandidat Nozar Boldajipour dann mit vier Stimmen Vorsprung knapp durch.
Die geehrten DRK-Mitglieder
Bereitschaftsleiter Markus Asendorf berichtete zuvor von 81 Sanitätsdiensten und fünf Übungen im Jahr 2009.
Außerdem rückten die Ottersberger Sanis zu 108 SEG-Einsätzen aus. Mit einem Gefahrguteinsatz und einer Brandwache
kamen die 48 Helfer auf insgesamt 8705 Stunden. Fleißigste Helfer waren mit jeweils mehr als 600 Stunden Nicole
Geldermann und Dörthe Renken.
Anke Freymuth als Leiterin des Blutspendevorbereitungsteams erklärte, zu den drei Blutspendeterminen 2009 seien
insgesamt 386 Blutspender erschienen. Anke Freymuth kündigte an, ihre Aufgabe zum Jahresende an Janine Schaubitzer
abzugeben, die sie derzeit als ihre Nachfolgerin einarbeite.
Vom hauptamtlichen Betreuungsdienst, mit dem das DRK ein Minus erwirtschaftete, hat sich das DRK getrennt. Die
Betreuung übernimmt seit März diesen Jahres der AWO-Kreisverband. Inzwischen hat das DRK einen ehrenamtlichen Betreuungsdienst
neu aufgebaut mit 16 Helfern. Einige Helferinnen haben sich bereits in einigen Altenheimen im Flecken vorgestellt.
Zur neuen Leiterin des Betreuungsdienstes wählte die Versammlung Bea Heilberg.
Das Jugendrotkreuz zählt aktuell 20 Jugendliche, "die 2009 erfolgreich an Wettbewerben teilnahmen", wie Thomas Albers
schilderte.
Das DRK zählt fünf Erste-Hilfe Ausbilder, die auf Kreisebene aktiv sind. Hier betonte Schriftführer Wilhelm Asendorf:
"Der Bedarf ist so groß, dass wir Interessierte suchen, die unser Team an Ausbildern verstärken können."
Für langjährige Vereinstreue wurden zahlreiche DRKler geehrt: für fünf Jahre Zugehörigkeit Marc Schlieszies, Andre
Otten und Volker Krause, für zehn Jahre Stefan Grund, Kilian Forster, Julia Böhm und Jan Klemann, für 15 Jahre Sabine
Dobadka, für 20 Jahre Thomas Albers, Ömür und Fatih Timur sowie für 25 Jahre Stefan Bassen. Außerdem würdigte
Vorsitzender Schütz für ihren besonderen Einsatz Renate Lampe, Stefan Grund und Janine Schaubitzer.
In seinem Grußwort sagte DRK-Kreisvorsitzender Werner Jahn, er sei stolz auf den Ottersberger Ortsverein, der einer
der aktivsten im Kreisverband sei und sich mit seinen SEG-Sanis als Ergänzung zum regulären Rettungsdienst engagiere.
Für Kunden keine Änderung
Awo-Kreisverband hat den DRK-Betreuungsdienst übernommen
Ottersberg (vm). Nach gut 12 Jahren Tätigkeit gibt der DRK Ortsverein Ottersberg den hauptamtlichen Zweig des
hauswirtschaftlichen Betreuungsdienstes an den Kreisverband Verden der Arbeiterwohlfahrt ab und zwar zum 1. März.
An neue Gesichter werden sich die Kunden jedoch nicht gewöhnen müssen, da die AWO die vier vebleibenden
Mitarbeiter übernehmen wird.
Foto: Mertins
Rückblick: Im Juli 1997 nahm der Betreuungsdienst des DRK Ortsvereins Ottersberg seinen Betrieb auf.
Zielsetzung war es, dass ältere, nicht mehr so mobile oder erkrankte Menschen so lange wie Möglich in ihren
eigenen vier Wänden wohnen bleiben können. So werdem diese Menschen bei der täglichen Hausarbeit, unter anderem
bei der Zubereitung des Mittagessens, beim Fensterputzen oder Einkaufen, bei Behörden- oder Arztbesuchen, bei der
Gartenarbeit, der Grabpflege oder beim Schneeräumen. "Der mobile Hilfsdienst berührt aber nicht den pflegerischen
Bereich", stellt Fritz Heiner Hepke, Kreisvorsitzender der Awo, klar.
Die Nachfrage ist von Jahr zu Jahr gestiegen. Alfred Tangemann leitete seit der Gründung die Abteilung, ehe er
sich aus gesundheitlichen Gründen im Jahr 2008 zurückzog. Unter seiner Regie wurden über die Jahre hunderte Haushalte versorgt.
Ihm zur Seite stand anfänglich Ilse von Spreckelsen, die vor ein paar Jahren von Reante Lampe als Einsatzleiterin
abgelöst wurde. Eines haben alle Einsatzleiter gemeinsam: Sie waren für die Sorgen und Nöte ihrer Kunden in
Ottersberg und Oyten immer ansprechbereit und genießen ein hohes Ansehen.
Getragen wurde die hauswirtschaftliche Unterstützung in erster Linie durch Zuschüsse des Landkreises oder der
Krankenkassen (in Krankheitsfällen) sowie durch das Entgeld, das für die Leistungen erhoben wird.
Eine kostendeckende Arbeit wäre ohne Zuschüsse des Landkreises nicht möglich gewesen.
"Als in den letzten Jahren die Zuschüsse des Landkreises immer weiter gekürzt und jetzt sogar ganz gestrichen
wurden, geriet die Finanzierung des Betreuungsdienstes erheblich ins Wanken", informiert Stefan Grund vom DRK
Ottersberg. "Der Betrieb des hauptamtlichen Zweiges konnte nur durch einen weiteren einmaligen Zuschuss des
Landkreises und durch Spenden aufrecht erhalten werden. Diese Umstände führten dazu, dass sich der Vorstand
des DRK Ottersberg dazu entschieden hat, sich vom hauptamtlichen Betreuungsdienst zu trennen. Wir sind froh, mit
dem Awo-Kreisverband Verden einen kompetenten und erfahrenen Nachfolger gefunden zu haben, denn die Versorgung
bedürftiger Personen mit hauswirtschaftlichen Dienstleistungen ist somit für die nächsten Jahre sichergestellt."
Für die 29 derzeitigen Kunden, weitere dürfen gerne noch hinzukommen, gibt es nun neue Ansprechpartner.
Das ist zum einen Kerstin Henschke, Leiterin des mobilen Hilfsdienstes der Awo, zuständig für Ottersberg
und Oyten (Telefon: 04202/1407). Sie hat sich schon persönlich bei den Kunden vorgestellt. Ratsuchenden
steht zudem Dagmar Guse, die Geschäftsführerin des Awo-Kreisverbandes Verden zur Verfügung
(Telefon: 04231/3209080).
Reiner Schäpp von der Awo Ottersberg avisiert, dass der Ortsverein zeitnah zu einer Veranstaltung einladen
wird, um über das Angebot des mobilen Hilfsdienstes zu informieren.
DRK übergibt Betreuungsdienst
Nach 12 ½ Jahren Tätigkeit gibt der DRK Ortsverein Ottersberg den hauptamtlichen Zweig des
hauswirtschaftlichen Betreuungsdienstes an den AWO Kreisverband Verden ab.
Im Juli 1997 hat der Betreuungsdienst des DRK Ortsvereins Ottersberg seinen Betrieb aufgenommen.
Anfänglich wurden die hauswirtschaftlichen Dienstleistungen durch 1 Angestellte auf 400,- Euro-
Basis erbracht. Ziel des Betreuungdienst war es, älteren und erkrankten Menschen in Ottersberg und
Umgebung einen Heimaufenthalt so lange es geht zu ersparen, damit Diese in ihrem gewohnten
Umfeld weiter leben können. Diese Menschen wurden bei der Verrichtung von täglichen Dingen wie
z.B. Essen zubereiten, Hausarbeit oder Einkaufen fahren vom Betreuungsdienst unterstützt. Die
Nachfrage ist von Jahr zu Jahr gestiegen, sodaß diese Abteilung zu Spitzenzeiten 6 fest angestellte
Mitarbeiterinnen beschäftigte.
Alfred Tangemann leitete seit der Gründung im Juli 1997 die Abteilung, ehe er sich aus
gesundheitlichen Gründen im Jahr 2008 zurück gezogen hat. Unter seiner Leitung wurden über die
Jahre hunderte Haushalte versorgt. Alfred Tangemann leitete die Abteilung mit viel Engagement und
Herzblut. Ihm zu Seite stand anfänglich Ilse von Spreckelsen, welche vor ein paar Jahren von Renate
Lampe als Einsatzleiterin abgelöst wurde. Sowohl Alfred Tangemann als auch Renate Lampe waren
als Ansprechpartner für die Sorgen und Nöte der Kunden immer ansprechbereit und genossen ein sehr
hohes Ansehen.
Getragen wurde diese hauswirtschaftliche Unterstützung in erster Linie durch Zuschüsse des
Landkreises oder der Krankenkassen (in Krankheitsfällen) sowie durch ein geringes Entgeld, welches
für die Leistungen erhoben werden musste. Eine kostendeckende Arbeit wäre ohne Zuschüsse des
Landkreises nicht möglich gewesen.
Als in den letzten Jahren die Zuschüsse des Landkreises immer weiter gekürzt und jetzt sogar ganz
gestrichen wurden, geriet die Finanzierung des Betreuungsdienstes erheblich ins Wanken. Der Betrieb
des hauptamtlichen Zweiges konnte nur durch einen nochmaligen, einmaligen Zuschuss des
Landkreises und durch Spenden aufrecht erhalten werden. Diese Umstände führten dazu, daß sich der
Vorstand des DRK Ottersberg dazu entschieden hat sich vom hauptamtlichen Betreuungsdienst zu
trennen. Diese Trennung sollte ursprünglich schon zum 31.12.2009 erfolgen. Da der Vorstand jedoch
nicht wollte, daß die Versorgung der bedürftigen Personen komplett wegbricht hat man sich nach
einem Interessenten umgesehen, welcher den hauptamtlichen Zweig übernehmen möchte.
Das DRK hat hierauf hin den AWO Kreisverband Verden angesprochen, welcher im Landkreis
Verden ebenfalls einen hauptamtlichen Betreuungsdienst betreibt. Da die AWO bereits im gesamten
Kreisgebiet in diesem Bereich tätig ist und Diese sich bereit erklärt hat die Kunden und
Mitarbeiterinnen des DRK Ottersberg zu übernehmen, hat sich der Vorstand dazu entschlossen, den
hauptamtlichen Betreuungsdienst zum 01.03.2010 an den AWO Kreisverband Verden zu übergeben.
Für die Kunden des Betreuungsdienstes werden sich trotz der Übernahme kaum Änderungen ergeben.
Die Ansprechpartner des AWO Kreisverbanden werden sich in Kürze mit den Kunden in Verbindung
setzen. An neue Gesichter werden sich die Kunden jedoch nicht gewöhnen müssen: Die AWO wird
die vier verbleibenden Mitarbeiterinnen ebenfalls zum 01.03.2010 übernehmen.
Der DRK Ortsverein Ottersberg ist froh, für den Betrieb der hauptamtlichen hauswirtschaftlichen
Betreuung mit dem AWO Kreisverband Verden einen kompetenten und erfahrenen Nachfolger
gefunden zu haben. Die Versorgung bedürftiger Personen mit hauswirtschaftlichen Dienstleistungen
ist somit für die nächsten Jahre sicher gestellt.
Achimer Kreisblatt, 17.07.2009
Kinder erkunden auch Krankenwagen genau
Die stabile Seitenlage kennenlernen, sehen, was in einem Krankenwagen enthalten ist ist oder auch Verbände anlegen
-
das alles lernten 18 Ferienkinder
jetzt beim Jugendrotkreuz in Ottersberg. Dieses hatte im Rahmen des vom Flecken
Ottersberg angebotenen Ferienprogramms eingeladen.
Die Betreuer erklärten den jungen Gästen, wie wichtig die stabile
Seitenlage bei einer bewusstlosen Person ist, und die Ausstattung eines Krankenwagens wurde ihnen von Nicole Geldermann
nahe gebracht (unser Bild). Beim Verbände anlegen waren die jungen Besucher dann ebenfalls voller Eifer dabei. Allen Beteiligten
machte diese Ferienveranstaltung großen Spaß.
Achimer Kreisblatt, 28.04.2009
Ein Nagel druchbohrte die Hand
Auch diese Verletzung war simuliert / Kreiswettbewerbe des Jugendrotkreuzes in Oyten
OYTEN (woe) Im ersten Moment schnellte der Puls spürbar in die Höhe bei der Ansicht der realistisch wirkenden Verletzungen.
Aber Entwarnung, es war alles nur geschminkt! Das Versorgen von Schürfwunden war noch eine der leichteren Aufgaben bei den
Jugendrotkreuz-Kreiswettbewerben, die am Wochenende im Schulzentrum Pestalozzistraße unter der Leitung von
JRK-Kreisleiter Andre Hasch stattfanden.
So richtig zur Sache in Erster Hilfe ging es bei den Aufgaben wie Versorgung einer Handverletzung durch einen Nagel.
Dass der Nagel die Hand durchbohrte, sah täuschend echt aus.
In den drei unterschiedlichen Altersstufen variierte der Schweregrad der Aufgaben. Dabei stellten Mimen der
Fachgruppe Realistische Unfalldarstellung des DRK-Kreisverbands die simulierten Verletzungen im Werkraum des Schulzentrums dar.
Insgesamt gingen 84 Jugendrotkreuzler in acht Mannschaften in drei unterschiedlichen Altersgruppen vom Jugendrotkreuz
Ottersberg, Oyten, Achim und Uphusen sowie der Wasserwacht-Jugend an den Start. Neben dem Kernstück der Ersten Hilfe,
deren Maßnahmen zuvor in den JRK-Ortsverbänden geübt wurden, gehörte auch ein Parcours in den Bereichen Rotes Kreuz,
sozialer Bereich sowie Sport und Spiel zu den Wettbewerben.
Im Rot-Kreuz-Bereich behandelten die Aktiven mögliche Katastrophen, die im Bundesgebiet vorkommen könnten.
Im sozialen Bereich wurden Konfliktsituationen beschrieben. Hierbei sollte die Gruppe Lösungen erarbeiten, wie man
jene Konflikte entschärfen könnte. Im musischen Bereich erarbeiteten die Gruppen ein kurzes Theaterstück zum
Thema „Aids und HIV“, die Stufe I präsentierte eine Modenschau aus Verpackungen. Im Sport-und-Spiel-Bereich
beschäftigten sich die Jugendrotkreuzler mit diversen Spielen, darunter dem Teekesselchen-Spiel. 40 Helfer
orgten für einen reibungslosen Ablauf der Wettbewerbe. In der Stufe I (9 bis 11 Jahre) gewann den Wettbewerb die
Gruppe „Die drei Fragezeichen“ des JRK Uphusen vor der Gruppe „Die Rettungsmäuse“ des JRK Achim, in der Stufe II
(12 bis 15 Jahre) die Gruppe „Die Engel des Teufels“ des JRK Achim vor der DRK-Jugendwasserwacht und der Gruppe
„Die wilden Otter“ des JRK Ottersberg. In der Stufe III (16 bis 27 Jahre) wurden zwei erste Plätze vergeben.
So mussten sich die Gruppen „Lady-Power“ des JRK Achim vor „Die roten Engel“ des JRK Oyten den Sieg teilen. Auf
Platz zwei kamen die „Tequila-Ferkel“ des JRK Ottersberg. Dass das JRK Achim in der Stufe III und das JRK Uphusen
in der Stufe I den ersten Plätze in ihren Gruppen belegten, sei eine Überraschung, stellte Hasch fest. Der
JRK-Kreisleiter bedankte sich bei der Gemeinde, die das Schulzentrum zur Verfügung stellte, für die optimale
Zusammenarbeit und bei der DRK-Verpflegungsgruppe aus Oyten, die für Verpflegung am Morgen und am Mittag sorgte.
Neue Rettungshelfer für das Ehrenamt
DRK-Lehrgang erfolgreich abgeschlossen / Prüflingen fiel ein Stein vom Herzen
OTTERSBERG (dr) Woran erkennt man einen Herzinfarkt? Wie viel Liter Blut fließen durch den menschlichen Blutkreislauf?
Solche Aufgaben und Fragen waren Bestandteile der theoretischen und praktischen Prüfung des Rettungshelfer-Grundlehrgangs.
Der Kurs fand in den letzten vier Monaten im DRK-Heim Ottersberg statt. Viele ehrenamtliche Helfer verschiedener
Hilfsorganisationen im Landkreis Verden hatten im vorigen Jahr ihr Interesse an einem solchen Lehrgang geäußert.
Daraufhin organisierte der DRK-Kreisverband Verden in Zusammenarbeit mit der Rettungsdienstschule Nellinghof (Malteser)
diesen Kurs. Die 18 Teilnehmer aus den DRK Ortsvereinen Ottersberg, Baden, Verden und der DLRG Verden leisteten die 160
Stunden Theorieunterricht in den vergangenen vier Monaten an jedem zweiten Wochenende und an diversen Abenden unter
der Woche ab.
Die theoretische und praktische Prüfung war für sie die erste geschaffte Hürde auf dem Weg zum
Rettungshelfer (RH). Nun folgen noch 80 Stunden Krankenhauspraktikum und 80 Stunden Rettungsdienstpraktikum. Dann können
sie ihr ehrenamtliches Engagement in den verschiedenen Hilfsorganisationen mit ihrer neuen Qualifikation als Rettungshelfer
fortsetzen.
Der Lehrgang lief für die Teilnehmer neben dem Beruf oder der Ausblidung. Diese Doppelbelastung brachte alle
das ein oder andere Mal an ihre Grenzen. Doch die gemeinsame Zeit schweißte auch so zusammen, dass das abschließende
Prüfungswochenende zu einem etwas traurigen Abschied wurde. Rückblickend waren die vier Monate für alle nicht einfach,
aber trotzdem sehr lustig und spaßig. Auch wenn niemand den Teilnehmern das Lernen abnehmen konnte, gab es einige weitere
Helfer, die den Ablauf des Lehrgangs erleichterten. Deswegen geht ein besonderer Dank der Teilnehmer an die ehrenamtlichen
Helfer, die sie an jedem Lehrgangswochenende mit warmen und leckerem Mittagessen versorgt haben.